9. Demokratiekonferenz 


27. - 29. März 2015


Für ein Europa der Regionen

Dezentralisierung, Regionalisierung und das menschliche Maß


Vor dem Hintergrund der Geschichte und spezifischen Entwicklungsbedingungen der Demokratie in der Mitte Europas

Frühlingskonferenz des Initiativkreises Demokratiekonferenz
 im Tagungshaus Mühlrain in Niederbeisheim

 

Als großes Flächenland in der Mitte Europas mit der größten Bevölkerung und als eine der weltweit stärksten Volkswirtschaften kommt Deutschland beim Zusammenwachsen Europas eine bedeutsame Rolle zu.
Sollte Deutschland weiterhin den Vorreiter bei der Zentralisierung, Bürokratisierung, Entdemokratisierung und Anpassung an die Interessen der globalen Konzerne geben, wird es von anderen, kleineren Ländern mit schwächeren Volkswirtschaften zwangsläufig als Taktgeber einer neuen Tyrannei, zunehmender Entrechtung und ökonomischer Unterwerfung erlebt werden. Griechenland ist erst der Anfang.

Der Initiativkreis Demokratiekonferenzen hat mit der „Charta für ein Europa der Regionen“ eine politische Vision für ein anderes Europa vorgelegt, Welten entfernt von der Politik der Bundesregierung und der EU.
Wir schlagen ein demokratisches Europa nach menschlichem Maß vor, in dem die Freiheitsrechte der Bürger und das Gemeinwohl durch eine föderale Assoziation autonomer Regionen und direkt-partizipative Demokratieformen geschützt werden.

Ein Deutschland, welches sich seiner demokratischen und dezentralen Geschichte stellt, könnte hier hilfreich Impulse setzen, die Entwicklung eines demokratischen Europa von unten her zu fördern.
Auf der Konferenz wird daher auch beraten, wer wie von wo mit welchem Ansatz eine solche Entwicklung unterstützen kann. Das Übergangsszenario für eine konkrete Region und ein anthroposophischer Blick auf die unterschiedlichen Kulturräume in Europa runden diese Konferenz ab.

 

Für ein föderales Europa der Regionen, das sich basisdemokratisch von unten, von uns, den Bürgern, Gemeinschaften und Gemeinden her selbstbestimmt gestaltet

 

Programm:

Freitag, 27.3.2015 ab 18 Uhr
Eröffnung und Einführungsvortrag „Freiheitsbestrebungen und demokratische Selbstbestimmung im deutschsprachigen Raum“ (Gandalf Lipinski)

Samstag, 28.3. ab 10 Uhr
10.00 Uhr: „Gemeinsam: Wenningen 2025“ Sozial-Fiktion einer möglichen Modellregion 
(Stephen Andreae und Prof. Dr. Matthias Grundmann)

15 Uhr: Perspektiventwicklung und der geplante Kongress "Für ein Föderales Europa der Regionen"
im Sommer 2016

Sonntag. 29.3. ab 10 Uhr
10.00 Uhr: „Diversität als Stärke – Geist und Vielfalt der europäischen Kulturen“
(Kai Ehlers und Joachim Pfeffinger)
mit anschließender Diskussion

13.30 Uhr  Ende der Veranstaltung 

Anschließend, gegen 15 Uhr, findet die Mitgliederversammlung von HOLON Deutschland e.V. statt.

 

Kosten für die Teilnahme an der Konferenz:

Das komplette Wochenende inkl. Unterkunft und Verpflegung:
Richtwert 150 €, Selbsteinschätzung 100 - 200 €

Tagungspauschale ohne Übernachtung und Verpflegung: 50 €

Teilnahme nur am Freitag: 15 €; nur Samstag: 30 €; nur Sonntag: 15 €

 

Anmeldeschluss ist der 15.03.2015

Als verbindlich angemeldet gilt, wer mindestens eine Anzahlung von 50% seines  Tagungsbeitrags bis zu diesem Zeitpunkt überwiesen hat auf das Konto 
HOLON e.V., Volksbank Uelzen-Salzwedel, IBAN-DE 10258 62292 480548 3600, BC-GENODEF 1EUB

Weitere Inputs für die Konferenz sind willkommen und sollten bis zum 01.03.2015 per Mail mitgeteilt werden oder unter der Nummer 05563  70 56 71

Regionaler Ansprechpartner für den Werra Meissner Kreis, Nordhessen und Südniedersachsen:
Gandalf Lipinski, Konvergenzgesellschaft, Methfesselstraße 4
37581 Bad Gandersheim, OT Heckenbeck, 05563  70 56 71 oder www.konvergenz.eu